Gesundheitswissen to go

...klar verständlich, für Dich!

Die dunkle Seite der Ernährung

Milch, Gluten, Zucker & Co. unter der Lupe

11.01.2026 18 min

Zusammenfassung & Show Notes

Willkommen bei Gesundheitswissen to go – klar, verständlich, für dich!

Ich bin Julia Kaser, Heilpraktikerin, und in diesem Podcast erkläre ich dir medizinische Themen endlich so, dass sie Sinn machen. Wir sprechen hier über alles, was bei Ärzt:innen oft zu kompliziert oder gar nicht richtig erklärt wird – von Blutwerten und Fachbegriffen bis hin zu Darm, Hormonen, Psyche und Kinderwunsch. Denn wir alle haben ein Recht auf Wissen, Verständnis und echte Aufklärung über unseren Körper.

Mein Ansatz: Ich ziehe die Fäden zusammen und schaue auf das Gesamtbild deiner Gesundheit – Beschwerden werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang erklärt.

So bekommst du komplexe Medizin klar, verständlich und praxisnah, mit Beispielen und Tipps, die du wirklich im Alltag nutzen kannst.

👉 Gesundheitswissen to go – dein Podcast, damit Gesundheit für dich endlich verständlich wird.

Die dunkle Seite der Ernährung – Milch, Gluten, Zucker & Co. unter der Lupe

Milch macht Entzündungen. Gluten zerstört den Darm. Zucker ist Gift.
 Oder doch nicht?

In dieser Folge räumen wir auf mit den größten Ernährungsmythen unserer Zeit – ohne Panikmache, ohne Verbote und ohne Schwarz-Weiß-Denken. Du erfährst, warum Lebensmittel wie Milch, Gluten, Zucker und Alkohol für manche Menschen problematisch sind – und für andere völlig unproblematisch.
Wir sprechen darüber:
  • warum Milch bei einigen Entzündungen, Hautprobleme oder Verdauungsbeschwerden auslösen kann – und wann sie wertvoll ist
  • weshalb Gluten nicht nur bei Zöliakie eine Rolle spielt und warum moderner Weizen schwerer verdaulich sein kann
  • warum Zucker der größte heimliche Entzündungsförderer ist – und warum Obst trotzdem okay bleibt
  • weshalb Alkohol gesundheitlich kritischer ist, als viele glauben, und wie du bewusst damit umgehen kannst
Diese Episode hilft dir, Ernährungsangst abzubauen, deinen Körper besser zu verstehen und selbst herauszufinden, was dir guttut. Nicht der neueste Trend entscheidet – sondern deine individuelle Verdauung, dein Stoffwechsel und deine Lebensphase.
Du bekommst Klarheit statt Verunsicherung
Wissen statt Verbote
Verständnis statt Schuldgefühle
🎧 Perfekt für dich, wenn du:
  • ständig widersprüchliche Ernährungstipps hörst
  • unsicher bist, was du „noch essen darfst“
  • Beschwerden hast und mögliche Auslöser verstehen willst
  • lernen möchtest, wieder auf deinen Körper zu hören
👉 Hör rein und entdecke: Essen ist kein Feind. Dein Körper ist dein bester Kompass.

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ℹ️ Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und Aufklärung. Er ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Heilpraktikerin.

Transkript

(Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.) Stell dir vor, du stehst im Supermarkt vor dem Kühlregal. In deinem Einkaufswagen liegt schon Milch, ein paar Brötchen, vielleicht ein Schokoriegel für zwischendurch. Alles ganz normale Lebensmittel. Und plötzlich kommt jemand um die Ecke und sagt Weißt du eigentlich, dass das alles schlecht für dich ist? Milch macht Entzündungen, Gluten zerstört deinen Darm und Zucker ist Gift. Puh, da fühlt man sich gleich schuldig, oder? Und gleichzeitig total verwirrt. Was stimmt denn nun? Ist Milch der Teufel oder nicht? Müssen wir alle glutenfrei leben? Und darf ich überhaupt noch Zucker essen? Heute räumen wir auf mit dem Ernährungswirrwarr. Ich erkläre dir, was wirklich hinter Milch, Gluten, Zucker und Alkohol steckt. Ohne Panik machen natürlich, aber auch ohne schönen Färberei. Bleib also dran, denn es wird spannender als du denkst. Gesundheitswissen2go, dein Podcast, wenn du medizinische Themen endlich so verstehen willst, dass sie Sinn machen. Ich bin Julia Kaser, Heilpraktikerin und ich erkläre dir alles, was für deine Gesundheit wichtig ist. Von Darm und Hormonen über Zyklus, Kinderwunsch und Wechsellehre bis hin zu Psyche, Stress und modernen Krankheitsbildern. Du bekommst hier komplexe Medizin einfach erklärt mit klaren Beispielen und praktischen Tipps, die du sofort im Alltag anwenden kannst. So verstehst du deinen Körper besser und kannst deine Gesundheit selbst in die Hand nehmen. Also zurück ins Zentrum, zu dir, lass uns starten. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Gesundheitswissen2go. Heute wird es kontrovers. Wir sprechen über Lebensmittel, die in den letzten Jahren richtig viel Gegenwind bekommen haben. Milch, Gluten, Zucker. Überall liest man, das ist ungesund. Das solltest du meiden. Und gleichzeitig gibt es mindestens genauso viele Stimmen, die sagen, ach was, alles nur Hysterie. Und weißt du, was das Problem ist? Beides hat irgendwie recht. Und gleichzeitig ist beides viel zu schwarz-weiß gedacht. Die Wahrheit liegt, wie so oft, in der Mitte. Und vor allem liegt sie in dir, in deinem Körper, deiner Verdauung, deinem Stoffwechsel und deiner individuellen Situation. Ich erlebe das in meiner Praxis ständig. Da kommt jemand zu mir und sagt, ich habe alles weggelassen, Milch, Gluten, Zucker. Einfach alles. Aber mir geht es wirklich kein bisschen besser. Und dann gibt es andere, die lassen nur eine Sache weg und plötzlich sind jahrelange Beschwerden wie weggeblasen. Deshalb geht es heute nicht darum, dir zu sagen, das darfst du nicht essen. Es geht darum, dass du verstehst, warum bestimmte Lebensmittel für manche Menschen problematisch sind und für andere eben nicht. Dass du lernst, auf deinen Körper zu hören. Und dass du selbst entscheiden kannst, was dir gut tut und was eben nicht. Also, mach dir gemütlich und lass uns gemeinsam in die dunkle Seite der Ernährung eintauchen. Kennst du das? Du liest einen Artikel über Ernährung und danach weißt du gar nicht mehr, was du überhaupt noch essen sollst. Milch macht Entzündungen, Gluten ist Gift für deinen Darm und Zucker ist wie Kokain fürs Gehirn. Und dann gibt es da noch die andere Seite. Alles Quatsch. Die Menschen essen seit Jahrhunderten Brot und Milch und leben trotzdem noch. Und das Resultat? Totale Verunsicherung. Viele meiner Patienten erzählen mir, dass sie sich beim Essen mittlerweile regelrecht schuldig fühlen. Dass sie Angst haben, etwas Falsches zu essen. Und dass sie nicht mehr wissen, was eigentlich gut für sie ist. Und weißt du, was das Kernproblem ist? Diese schwarz-weiß-Denkerei. Entweder ist ein Lebensmittel ein Superfood oder es ist der Teufel. Die Realität ist, es kommt darauf an, zum Beispiel auf dich, auf deine Genetik, auf deinen Darm, auf deine Lebensphase, auf die Menge und auf die Qualität. Und genau deshalb möchte ich heute mit dir durch die bösen Lebensmittel gehen. Nicht um dir Angst zu machen, sondern um dir Klarheit zu geben. Damit du für dich entscheiden kannst, was tut mir gut und was belastet mich vielleicht. Und wo kannst du den Unterschied machen. Denn Wissen ist Macht und genau darum geht es heute. Okay, jetzt wird's konkret. Lass uns durchgehen, was es mit diesen Lebensmitteln wirklich so auf sich hat. Milch, Entzündungsfördernd oder Nährstoffbombe? Hm. Letzte Woche hatte ich eine Patientin bei mir, nennen wir sie mal Anna. Anna kam mit chronischen Hautproblemen, Verdauungsbeschwerden und ständiger Müdigkeit. Sie hatte schon alles versucht. Cremes, Tabletten, verschiedene Ernährungsformen. Nichts half wirklich. Und dann haben wir ein Experiment gemacht. Vier Wochen komplett ohne Milchprodukte. Keine Milch, kein Joghurt, kein Käse. Nach drei Wochen rief sie mich an, völlig begeistert. Ihre Haut war deutlich besser, die Blähungen weg, die Energie zurück. Und warum? Naja, etwa 75 Prozent der Weltbevölkerung sind Laktoseintolerant. Das heißt, sie können den Milchzucker nicht richtig verdauen. Die Natur hat das auch gar nicht vorgesehen, dass wir als Erwachsene Milch trinken. Und schon gar nicht von anderen Säugetieren. In Europa haben viele Menschen durch eine Genmutation die Fähigkeit behalten, Laktose zu verdauen. Aber eben nicht alle. Und wenn du Laktose nicht verträgst, kann Milch stille Entzündungen im Darm verursachen, die du vielleicht gar nicht direkt mit der Milch in Verbindung bringst. Und dann gibt es noch das Kasein, das Milcheiweiß. Für manche Menschen ist das richtig schwer verdaulich und belastend für die Darmbarriere. Bei Autoimmunerkrankungen, chronischen Darmentzündungen oder Akne sehe ich in der Praxis oft eine deutliche Verbesserung, wenn Milch weggelassen wird. Und jetzt kommt's. Es gibt noch das A1-Beta-Kasein. Eine bestimmte Form von Milcheiweiß in den meisten Kuhmilchsorten. Das kann Entzündungen, Verdauungsprobleme und sogar neurologische Symptome auslösen. A2-Milch von bestimmten Kühen oder von Ziegen und Schafen ist oft besser verträglich. Also, was heißt das jetzt für dich? Wenn du Milch gut verträgst, keine Blähungen, keine Hautprobleme hast, keine Verschleimungen und du hochwertig biologische Milch trinkst, dann spricht eigentlich nichts dagegen. Milch liefert wertvolles Protein, Calcium, Vitamin B12 und gesunde Fette. Aber mach den Test. Lass Milch mal drei bis vier Wochen komplett weg und beobachte, was passiert. Wie geht's deinem Bauch? Wie geht's deiner Haut? Wie geht's deiner Nase? Und dann führe sie wieder ein und spüre genau hin, wie dein Körper reagiert. Zum Thema Nase kann man hier auch zum Beispiel, wenn man chronische Sinusitiden hat, also eine chronisch verstopfte Nase, dieses Experiment ebenfalls nochmal probieren. Dazu habe ich übrigens auch eine Podcast-Folge aufgenommen, die du dir gerne anhören kannst. Gute Alternativen zur klassischen Milch sind Hafermilch, Mandelmilch oder Kokosmilch. Ungesüß natürlich. Aber Achtung! Die haben oft weniger Protein und Calcium. Achte darauf, dass sie angereichert sind. Kommen wir jetzt zum Gluten. Jetzt wird's spannend, denn bei Gluten geht es nicht um Zöliakie, also die echte Glutenunverträglichkeit, bei der das Immunsystem den Darm angreift. Das betrifft übrigens etwa ein Prozent der Bevölkerung und die müssen Gluten dann wirklich strikt meiden. Es gibt aber etwas, das viel zu wenig angesprochen wird. Unser heutiger Weizen ist nicht mehr der Weizen von früher. Der Weizen, den unsere Großeltern gegessen haben, war eine ganz andere Pflanze. Heute wird Weizen auf Ertrag und Backfähigkeit gezüchtet und erhält deutlich mehr Gluten als früher. Gleichzeitig werden Brote industriell in Rekordzeit gebacken, ohne richtige Teigführung. Das macht sie so schwer verdaulich. Und hier kommt der Knackpunkt. Gluten kann die Zonulin-Ausschüttung erhöhen. Zonulin ist ein Protein, das die Durchlässigkeit der Darmbarriere reguliert. Zu viel Zonulin bedeutet, dein Darm wird löchrig, also das klassische Leaky Gut. Und dann können unverdaute Nahrungsbestandteile ins Blut gelangen. Das triggert Entzündungen und Immunreaktionen im ganzen Körper. Das erklärt, warum Menschen ohne Zöliakie trotzdem auf Gluten reagieren. Mit Bauchschmerzen, Blähungen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gehirnnebeln. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa sechs bis zehn Prozent der Bevölkerung eine Nicht-Zöliakie-Gluten -Sensitivität haben. Und was kannst du jetzt tun? Wenn du keine Zöliakie hast und keine Gluten -Sensitivität spürst, dann ist traditionell gebackenes Sauerteigbrot die beste Wahl. Durch die lange Teigführung wird das Gluten teilweise abgebaut und ist viel besser verträglich. Oder du probierst mal den Test. Lass Gluten für drei bis vier Wochen komplett weg und schau, wie es dir geht. Hast du mehr Energie, weniger Blähungen, einen klareren Kopf? Gute Alternativen sind Buchweizen, Hirse, Quinoa, glutenfreier Hafer oder Reis. Aber pass bei den glutenfreien Fertigprodukten auf. Die sind oft vollgestopft mit Zucker und Zusatzstoffen. Kommen wir jetzt zum Thema Zucker. Hier wird es nämlich ernst und ich verrate dir etwas. Bei Zucker gibt es wirklich nichts zum Schönreden. Weißt du, was mich in meiner Praxis am meisten schockiert? Wie viel Zucker die meisten Menschen essen, ohne es zu merken. Ein Fruchtjoghurt, 20 Gramm Zucker. Ein Müsli-Riegel, 15 Gramm Zucker. Eine Flasche Eistee, 30 Gramm Zucker. Das sind zusammen schon 65 Gramm Zucker. Und die WHO empfiehlt maximal 25 Gramm pro Tag. Und das Schlimmste ist nicht nur die Menge, sondern was Zucker in deinem Körper anrichtet. Zucker ist ein Brandbeschleuniger für Entzündungen. Wenn du Zucker isst, schnellt dein Blutzucker hoch. Die Bauchspeicheldrüse schüttet Insulin aus, um den Zucker in die Zellen zu schleusen. Soweit normal. Aber wenn du ständig Zucker isst, und wie gesagt, das versteckt sich überall, dann ist dein Insulinspiegel ständig erhöht. Die Folge? Deine Zellen werden insulinresistent. Und das ist die Vorstufe von Typ Diabetes 2. Gleichzeitig füttert Zucker schlechte Darmbakterien und Pilze wie Candida. Er schwächt dein Immunsystem, belastet die Leber, macht dich müde, unkonzentriert und laulich. Und das Gemeine? Zucker macht süchtig. Wirklich. Es aktiviert im Gehirn dieselben Belohnungszentren wie Drogen. Je mehr du isst, desto mehr willst du. Kommen wir jetzt zu einer Lösung des Problems. Zucker in ganzen Früchten ist völlig okay, weil es da zusammen mit Ballaststoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen zusammen in den Körper kommt. Das verlangsamt die Aufnahme. Ein Stück Kuchen am Sonntag? Auch okay. Die Dosis macht das Gift. Es geht hier nicht um Perfektion. Aber reduziere zugefügten Zucker so weit wie möglich. Lies die Zutatenliste. Zucker versteckt sich unter 70 verschiedenen Namen, wie zum Beispiel Saccharose, Glucosesirup, Fructose, Maltodextrin, Reissirup und so weiter. Verzichte auf Softdrinks, gesüßte Joghurts, Fertigsoßen und Frühstückszerealien. Da steckt unfassbar viel Zucker drin, ohne dass du es merkst. Und wenn du Lust auf Süßes hast, greifst du dunkler Schokolade, mindestens 70% Kakao, Obst oder mach dir selbst etwas, dann weißt du, was drin ist. Kommen wir jetzt noch zu einem unbequemen Thema, nämlich dem Thema Alkohol. Denn über Alkohol redet in Deutschland kaum jemand wirklich ehrlich. Ein Glas Wein zum Essen gehört dazu. Ein Bier nach der Arbeit völlig normal. Prosecco zum Anstoßen selbstverständlich. Und hier kommt die unbequeme Wahrheit. Alkohol ist ein Zellgift, Punkt. Deine Leber muss Schwerstarbeit leisten, um es abzubauen. Und je mehr du trinkst, desto mehr belasterst du nicht nur die Leber, sondern auch deinen ganzen Körper. Alkohol schädigt die Darmschleimhaut, schwächt das Immunsystem, stört den Schlaf und erfördert auch Entzündungen. Außerdem erhöht Alkohol das Risiko für Fettleber, Herzkreislauferkrankungen, bestimmte Krebsarten und Depressionen. Und auch die Geschichte mit ein Glas Rotwein ist gut fürs Herz, ist mittlerweile widerlegt. Heißt das, du sollst nie wieder Alkohol trinken? Nein. Ehrlich gesagt, aus reiner gesundheitlicher Sicht gibt es keine sichere Menge. Aber natürlich leben wir nicht im Labor. Und wenn du ab und zu, sagen wir einmal pro Woche, ein Glas Wein trinkst und es wirklich genießt, dann ist das okay. Es geht um die Balance zwischen Lebensqualität und Gesundheit. Und der Spruch, den meine Patienten mittlerweile auch schon kennen, ist trinken sie, weil sie Stress haben, oder trinken sie, weil sie glücklich sind. Das ist nämlich ein absoluter Unterschied. Und wenn du dann trinkst, trinke viel Wasser dazu, nimm B-Vitamine, die werden beim Alkoholabbau nämlich verbraucht und gönn deiner Leber danach ein paar alkoholfreie Tage. So, jetzt hast du einen guten Überblick, aber was kannst du konkret tun? Erstens, das 3-Wochen-Experiment. Such dir ein Lebensmittel aus, bei dem du den Verdacht hast, dass es dir nicht gut tut. Lass es für drei Wochen konsequent weg und dann führe es wieder ein und beobachte, wie dein Körper reagiert. Das ist wie ein kleines Experiment für dich selbst und du wirst erstaunt sein, wie viel du dabei lernst. Zweitens, die Zutatenlisten-Regel. Wenn du mehr als fünf Zutaten auf etwas draufstehen hast und die Hälfte davon nicht aussprechen kannst oder überhaupt nicht kennst, lass es liegen. So einfach geht diese Regel. Drittens, die 80-20-Regel. Du musst nicht perfekt sein. Wenn du dich zu 80% der Zeit gesund ernährst, dann verkraftet dein Körper die 20 % Ausnahmen locker. Kein schlechtes Gewissen beim Sonntagskuchen, genieße es einfach. Viertens, Qualität statt Quantität. Wenn du Milch trinkst, dann Bio. Wenn du Brot isst, dann Sauerteigbrot vom Bäcker. Und wenn du Süßes willst, dann Selbstgemachtes. Qualität macht den riesen Unterschied. Und fünftens, hör auf deinen Körper. Dein Körper ist der beste Experte. Nicht irgendein Influencer, nicht ich, nicht die neuste Studie. Wenn dir etwas nicht gut tut, auch wenn alle sagen, es sei so gesund, dann lass es einfach weg. Es geht nicht um Dogmen, es geht um dich. Okay, fassen wir das Ganze jetzt kurz zusammen. Milch, Gluten, Zucker und Alkohol sind nicht per se böse, aber sie können für manche Menschen problematisch sein. Je nach Verdauung, Genetik, Lebensphase und Menge. Die wichtigste Erkenntnis, du bist individuell. Was für andere funktioniert, muss nicht für dich funktionieren und umgekehrt. Die Dosis macht das Gift. Ein Glas Milch ist etwas anderes als ein Liter pro Tag. Ein Stück Kuchen am Wochenende ist etwas anderes als täglicher Zuckerkonsum. Und das Wichtigste? Hör auf deinen Körper. Er gibt dir ständig Signale. Energie, Müdigkeit, Verdauung, Haut, Stimmung. Lern, diese Signale zu lesen. Du hast die Macht, deine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen. Und manchmal sind das gerade die kleinen Veränderungen, die den größten Unterschied machen. So, und das war's für heute. Puh, das war ganz schön viel Input, oder? Aber ich hoffe, du nimmst vor allem eins mit. Du musst keine Angst vorm Essen haben. Es geht nicht darum, perfekt zu sein. Es geht darum, bewusst zu sein. Und in der nächsten Folge sprechen wir über ein Thema, das vielen gar nicht so wirklich bewusst ist. Nämlich, was neue Kleidung auf unserer Haut machen kann, wenn sie nicht gewaschen ist. Falls dich das interessiert, schalte gerne wieder ein. Ich freue mich, wenn du dabei bist. Und wenn dir diese Folge gefallen hat, dann würde ich mich wirklich von Herzen freuen, wenn du mich einfach deinen Freunden oder Bekannten weiterempfiehlst. Das wäre eine riesige Unterstützung für mich. Ich glaube fest daran, je mehr Menschen verstehen, wie genial und klug unser Körper ist, desto besser können wir alle auf uns selbst aufpassen. Und das brauchen wir heute mehr denn je. Also, danke, dass du zuhörst. Danke, dass du hier bist. Und danke, dass du Teil dieser kleinen, wachsenden Community bist. Und bis dahin, pass gut auf dich auf. Und vergiss nicht, dein Körper ist cleverer, als du denkst. Danke, dass du heute bei Gesundheitswissen2go wieder dabei warst. Hier bleibt es klar, verständlich und immer für dich. Wenn dir die Folge gefallen hat, abonniere den Podcast und teile ihn mit jemandem, dem er helfen könnte. Denk daran, deine Gesundheit beginnt im Zentrum bei dir. Bis zur nächsten Folge.