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Endometriose

Die Krankheit die dein Körper einfach durchwinkt

26.07.2026 20 min

Zusammenfassung & Show Notes

Heute geht um: 

Du hast starke Krämpfe, vielleicht Schmerzen beim Sex, vielleicht Verdauungsprobleme rund um die Periode. Und du hörst immer wieder: Das ist normal. Manche Frauen haben das eben stärker.
Nein. Das ist nicht einfach deine Periode.

In dieser Folge erkläre ich dir, was Endometriose wirklich ist, warum das Blut manchmal den falschen Weg nimmt und nirgendwo abfließen kann, und warum diese Erkrankung so viele Gesichter hat. Du lernst, welche Rolle dein Immunsystem dabei spielt, und warum manche Forschende längst diskutieren, ob Endometriose nicht eine eigene Form einer Autoimmunerkrankung ist. Dazu erkläre ich die Darm-Verbindung, die die meisten überrascht, und gebe dir konkrete Hebel für den Alltag.

Wenn du das Gefühl hast, deine Beschwerden werden nicht ernst genommen: Diese Folge ist für dich.

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 ℹ️ Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und Aufklärung. Er ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Heilpraktikerin.

Transkript

(Transkribiert von TurboScribe. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.) In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Krankenhausfälle wegen einer einzigen Frauenkrankheit um 50 Prozent gestiegen. Allein 2024 waren es rund 38.000. Trotzdem dauert es im Schnitt sieben bis zehn Jahre, bis die Diagnose überhaupt gestellt wird. Die Krankheit heißt Endometriose und sie hat mit deinem Immunsystem und deinem Darm zu tun. Mehr als die meisten denken. Bleib also dran, denn es wird spannender, als du denkst. Willkommen bei Gesundheitswissen2go. Hier gibt es Medizin, ganz einfach, knapp und klar. Für jeden verständlich und offenbar. Darmhormone, Kinderwunsch, Psyche und auch Energie. Alles wirkt zusammen irgendwie. Symptome sind die Hinweise, also hör genau hin. Denn oft steckt darin ein tieferer Sinn. Gesundheitswissen2go Für dein Team, ich sowieso. Pass gut auf dich auf. Stück für Stück. Denn Balance bringt dich oft zurück. Hallo und herzlich willkommen und schön, dass du wieder dabei bist. Kennst du das? Seit Jahren hast du das Gefühl, deine Periode ist einfach besonders schlimm. Starke Krämpfe, manchmal Durchfall oder Verstopfung dazu. Vielleicht auch Schmerzen beim Sex oder beim Toilettengang. Beim Frauenarzt heißt es dann vielleicht, das ist halt deine Periode. Manche Frauen haben sie eben stärker. Für sehr viele Frauen steckt hinter genau diesem Satz eine Diagnose. Die erst nach Jahren gestellt wird. Sie heißt Endometriose. Heute schauen wir uns an, was in deinem Körper passiert. Warum nicht jede Form davon die klassische ist. Und welche Rolle dein Immunsystem dabei spielt. Und natürlich, was dein Darm damit zu tun hat. Und am Ende hast du wieder konkrete Hebel, die du sofort ausprobieren kannst. Falls du betroffen bist oder jemanden kennst, der betroffen ist. Dann kannst du natürlich diese Folge auch total gerne weiterleiten. So, die massiven Krankenhauszahlen, die ich schon eben genannt habe, sind eigentlich nur die Spitze des Eisbergs. Insgesamt leben in Deutschland rund zwei Millionen Frauen mit dieser Erkrankung. Manche Schätzungen gehen von bis zu 15% aller Frauen im gebärfähigen Alter aus. Und bei vielen von ihnen bleibt die Krankheit jahrelang unentdeckt. Es vergehen im Schnitt sieben bis zehn Jahre zwischen den ersten Beschwerden und der gesicherten Diagnose. In dieser Zeit hören viele Frauen, ihre Schmerzen seien normal. Und sie bekommen eine ganz andere Diagnose. Am häufigsten ist es tatsächlich das Reizdarmsyndrom. Die Wartezeit ist keine Kleinigkeit. Jahre mit unbehandelten Schmerzen, jahrelange Unsicherheit. Und bei manchen Frauen wächst die Erkrankung in dieser Zeit weiter, was die Behandlung später natürlich schwieriger macht. Genau deshalb lohnt es sich zu verstehen, was Endometriose ist. Wer die Anzeichen kennt, kann nämlich früher gezielt nachfragen. So gehen wir der Sache jetzt mal genauer auf den Grund. Bei Endometriose wächst Gewebe, das der Gebärmutterschleimhaut ähnelt, außerhalb der Gebärmutter. Am häufigsten an den Eierstöcken, am Bauchfell, an der Blase oder im Darm. Diese Gewebe reagieren auf den Zyklus genauso wie echte Gebärmutterschleimhaut. Es baut sich auf und blutet während der Periode. Nur kann das Blut an den meisten Stellen nirgendwo abfließen. Es bleibt also dort, wo es blutet, reizt das umliegende Gewebe und mit jedem Zyklus kommen neue Entzündungen dazu. Endometriose ist nicht eine Krankheit mit nur einem Gesicht. Sie zeigt sich unterschiedlich. Die klassische Form sitzt als kleine Herde am Bauchfell oder an den Eierstöcken. Dort manchmal als sogenannte Schokoladenzyste, gefüllt mit altem, dunklem Blut. Es gibt außerdem die tief infiltrierende Endometriose, die direkt in Darm, Blase oder die Beckenwand hineinwächst und die Adenomyose, bei der sich das Gewebe nicht außerhalb, sondern in der Muskelwand der Gebärmutter selbst einnistet. Manche Fachleute zählen letzteres zu Endometriose. Andere führen sie als eigene Diagnose. Und wusstest du, dass Forschende in sehr seltenen Fällen sogar Endometriose-Gewebe in der Lunge oder am Zwerchfell gefunden haben? Weit weg vom Bauchraum, wo alles beginnt. Übrigens lässt sich Endometriose nicht einfach per Bluttest oder Ultraschall sicher nachweisen. Die Methode, die wirklich Klarheit bringt, ist eine Bauchspiegelung. Ein kleiner operativer Eingriff, bei dem die Herde direkt gesehen und meistens sogar gleich entfernt werden können. Das ist einer der Gründe, warum die Diagnose so oft hinausgezögert wird. Niemand schickt eine Patientin leichtfertig in eine Operation, ohne vorher andere Ursachen auszuschließen. Die älteste Erklärung dafür, wie das Gewebe überhaupt an diese Stellen kommt, ist die Theorie der retrograden Menstruation. Ein Teil des Periodenbluts fließt nicht nach außen ab, sondern rückwärts über die Eileiter in den Bauchraum. Das passiert übrigens bei vielen Frauen in kleinerem Ausmaß, ohne dass daraus eine Endometriose wird. Der Unterschied liegt im Immunsystem. Normalerweise erkennt es die verschleppten Zellen und räumt sie weg. Bei Frauen mit Endometriose passiert genau das nicht. Diese Theorie alleine erklärt auch nicht jeden Fall. Gewebe in der Lunge lässt sich über den Eileiter wohl kaum erklären. Hier vermuten Forschende eine Ausbreitung über Blut- und Lymphbahnen. Offiziell zählt Endometriose auch nicht zu den klassischen Autoimmunerkrankungen wie Hashimoto oder Rheuma. Das Immunsystem spielt trotzdem die Hauptrolle. Es erkennt das fehlplatzierte Gewebe einfach nicht als ortsfremd und greift es somit natürlich auch nicht an. Stattdessen schüttet es entzündungsfördernde Botenstoffe aus, die das Wachstum dieses Gewebes noch befeuern. Frauen mit Endometriose haben außerdem ein erhöhtes Risiko, selbst eine Autoimmunerkrankung wie Hashimoto, Rheuma oder Lupus zu entwickeln. Manche Forscherinnen und Forscher diskutieren inzwischen offen, ob Endometriose nicht eine eigene Form von Autoimmunerkrankung ist. Nur eben eine, bei der nicht der eigene Körper angegriffen, sondern ein fehlplatziertes Gewebe einfach durchgewunken wird. Der Darm spielt aus zwei Richtungen hier mit. Ganz direkt. Bei der tief infiltrierenden Form wächst das Gewebe manchmal in die Darmwand hinein, meist im Bereich des Enddarms. Das erklärt, warum manche Frauen während der Periode Krämpfe, Blutungen beim Stuhlgang oder auch starke Blähungen haben. Oft jahrelang fehlgedeutet als Reizdarm. Und wusstest Du auch, dass fast jede fünfte Frau mit Endometriose zunächst genau diese Fehldiagnose bekommt? Nämlich das klassische Reizdarmsyndrom. Indirekt spielt natürlich der Darm über das Mikrobiom mit. Bestimmte Darmbakterien helfen, überschüssiges Östrogen abzubauen und auszuscheiden. Ist die Darmflora aus dem Gleichgewicht, bleibt mehr Östrogen im Kreislauf, wenn bestimmte Bakterien ein bestimmtes Enzym ausschütten. Und Östrogen ist leider genau dieser Treibstoff, den Endometriosegewebe zum Wachsen bringt. Und es gibt noch eine dritte Verbindung. Schätzungsweise 70% unserer Immunzellen sitzen im und um den Darm. Logisch, dort muss der meiste Schutz auch sein. Herrscht dort dauernde Entzündung, wirkt sich das auf das gesamte Immunsystem aus. Nicht nur lokal im Bauch. Und genau dieses Immunsystem ist es, das fehlplatzierte Zellen wegräumen muss. Übrigens zu den eingangs genannten 50% mehr Klinikfällen. Also das Statistische Bundesamt sagt selbst, der Anstieg liegt vermutlich nicht nur an mehr Erkrankungen. Ein wachsendes Bewusstsein bei Patientinnen und Ärzten spielt ebenso eine Rolle. Manche Frauen trauen sich, ihre Schmerzen ernst zu nehmen und nachzufragen. Und mehr Ärztinnen und Ärzte denken inzwischen früher an Endometriose. Das ist jetzt erst mal eine gute Nachricht in dieser Zahl selbst. Darm, Immunsystem, Hormone. Auch hier hängt vieles zusammen, mehr als die meisten ahnen. Wo wir gerade beim Thema Hormone sind. Wir haben jetzt viel über das körpereigene Östrogen gesprochen. Aber ich möchte mit euch noch über einen unsichtbaren Feind sprechen, der oft völlig unter dem Radar fliegt. Die sogenannten Xenu-Östrogene. Ein langes, sperriges Wort, aber extrem wichtig. Xenu-Östrogene sind chemische Stoffe aus unserer Umwelt und sie begehen in unserem Körper eine verhängnisvolle Täuschung. Stellt euch eure Zellen wie kleine Schlösser vor. Euer körpereigenes Östrogen ist der perfekt passende Schlüssel, der das Schloss aufschließt und der Zelle bei Endometriose den Befehl gibt, wachsen. Die Xenu-Östrogene aus der Umwelt sind nun wie extrem gut nachgemachte Schlüssel. Sie passen perfekt in dieses Schloss, drehen es um und befeuern das Wachstum der Endometrioseherde zusätzlich. Und das Schlimme, sie blockieren das Schloss, sodass unser körpereigenes Östrogen nicht mehr andocken kann und frei im Körper herumschwirrt. So wie wenn du auf einem Parkplatz parken möchtest und es ist einfach kein Parkplatz da. Meistens fährt man ja noch ein paar Schleifen, um doch zu gucken, ob nicht doch vielleicht ein Parkplatz frei geworden ist. So entsteht ein absolutes Hormonchaos. Und jetzt fragst du dich sicher, wo kommen diese falschen Schlüssel her? Und vor allem wie zur Hölle schütze ich mich davor. Die gute Nachricht, wir können im Alltag wahnsinnig viel tun, um diese Umweltgifte zu reduzieren. Jeder kleine Schritt entlastet eure Leber und euer Hormonsystem. Und hier sind meine drei wichtigsten Quick Wins für euch im Bezug auf Xenoöstrogene. Besonders wenn Plastik warm wird, lösen sich Weichmacher wie BPA und gehen direkt in unser Essen über. Also bitte niemals euer Essen in einer Plastikdose in der Mikrowelle warm machen. Steigt lieber auf Glas- oder Edelstahldosen zur Not um und nutzt eine Glasflasche für euer Wasser. Besonders wenn sie im Sommer mal länger im Auto liegt. Unsere Haut ist unser größtes Organ und saugt alles auf. Viele herkömmliche Duschgels wie Bodylotions oder Sonnencremes enthalten Parabene oder chemische UV-Filter, die hormonell wirken. Mein Tipp, ladet euch eine App wie zum Beispiel Toxfox oder Codecheck herunter und scannt eure Produkte im Bad und steigt nach und nach auf zertifizierte Naturkosmetik um. Wusstet ihr, dass klassische Kassenzettel aus Thermopapier bestehen, das oft voll mit BPA ist? Das nehmen wir direkt über die Haut an den Fingern auf. Also sagt einfach beim nächsten Einkauf, ich brauche den Bong nicht und schont somit eure Hormone und natürlich auch die Umwelt. Ihr müsst nicht von heute auf morgen euer komplettes Leben umkrempeln. Startet mit einer Sache, zum Beispiel der Glasflasche und schaut, wie sich das anfühlt. Jede kleine Veränderung ist ein Signal an euren Körper. Ich passe auf dich auf. Und jetzt kommen wir zu den klassischen Hebeln, die ich gerne in den Podcast-Folgen mitgebe. Es sind natürlich immer nur kleine Hebel und natürlich darf ich hier auch nicht alles erzählen. Aber in ganz, ganz vielen Fällen haben diese Hebel schon ganz, ganz vielen Menschen, Frauen in dem Fall, geholfen. Deshalb ich gebe das hier weiter und ich hoffe, ihr nehmt etwas mit und ihr freut euch darüber. Und naja, vielleicht zeigt es auch seine Wirkung. Also los geht's. Ein kleiner Tipp mit einer großen Wirkung für den nächsten Arztbesuch. Führe für ein bis zwei oder sogar drei Zyklen ein Schmerz- und Symptom-Tagebuch mit Datum, Stärke der Schmerzen und ob Darm oder Blase mit involviert sind. Viele Gynäkologen reagieren auf ein dokumentiertes Muster deutlich schneller als auf eine Vageschilderung im Gespräch. Das wissen erstaunlich wenige Frauen. So, was kannst du jetzt konkret tun für dich selbst oder weil du jemanden kennst, der betroffen sein könnte? Hier kommen meine Hebel aus der Praxis. Der erste Hebel. Entzündungshemmende Ernährung. Klar, Ernährung spielt in ganz, ganz vielen eine wichtige Rolle. Weniger rotes Fleisch, weniger Alkohol, dafür mehr Omega -3, Walnüsse oder fetter Fisch. Das senkt nicht direkt das Östrogen, aber es nimmt der Entzündung im Bauchraum trotzdem etwas von ihrer Nahrung. Der zweite Hebel. Wärme und Bewegung bei akuten Schmerzen. Eine Wärmflasche auf den Bauch entspannt die Muskulatur und lindert Krämpfe. Sanfte Bewegungen wie Spazierengehen oder Yoga regt die Durchblutung im Becken an und kann Schmerzen während der Periode spürbar verringern. Und der dritte Hebel. Pflanzliche Unterstützung für den Zyklus. Hier vor allen voran. Hier gibt es zum Beispiel Alchemilla und Mönzpfeffer. Was häufig in der Naturerkunde für die Regulierung des Zyklus eingesetzt wird. Aber wichtig, eine individuelle Beratung ist tatsächlich hier empfehlenswert. Denn die Dosierung und der richtige Zeitpunkt im Zyklus entscheiden darüber, wie und ob es wirkt. Und der vierte Hebel. Zum Beispiel Schüsselersalz Nummer 7. Das Magnesiumphosphoricum ist das klassische Krampfsalz in der Schüsseler-Therapie. Oft als sogenannte heiße Sieben in warmen Wasser. Aufgelöst bei akuten Menstruationsschmerzen. Fünfter Hebel. Pflege deinen Darm. Ballaststoffreiche Kost, fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut und Kefir. Natürlich, wenn du kein Histaminthema hast. Und wenn nötig, ein gezielt ausgewähltes Probiotikum. Unterstützen deine Darmflora. Das überschüssige Östrogen zuverlässig auch wieder abzubauen. Und nimmt natürlich dem Gewebe einen Teil seines Treibstoffs damit. Der sechste Hebel. Ruhe für dein Nervensystem. Chronischer Stress hält das Immunsystem in einem entzündlichen Alarmzustand. Genau dort, wo endometriose Nahrung findet. Eine ruhige, verlängerte Ausatmung zum Beispiel. Über den Tag verteilt. Oder ein festes Abendritual ohne Bildschirm senkt diesen Alarmzustand spürbar. Hebel Nummer 7. Eine sanfte Bauchmassage im Uhrzeigersinn. Ein paar Minuten am Abend kann Verspannungen im Becken lösen und die Durchblutung der Organe anregen. Viele Frauen berichten, dass die Krämpfe danach merklich abschwächen. Der wichtigste Hebel aber von allen ist. Warte nicht ab. Wenn Periodenschmerzen deinen Alltag bestimmen. Wenn Sex schmerzt. Wenn der Stuhlgang während der Periode auffällig ist. Oder wenn sich ein Kinderwunsch nicht erfüllt. Sind das Gründe, gezielt nach Endometriose zu fragen. Notfalls auch auf eine zweite Meinung zu bestehen. Sprich außerdem offen mit Partnern, Familie oder auch im Job darüber, falls du betroffen bist. Endometriose ist keine Charakterschwäche. Sie ist eine reale körperliche Erkrankung. Jeder Mensch ist anders und genau deshalb ist eine individuelle Beratung in der Praxis und bei einem Experten tatsächlich empfehlenswert. Fassen wir das Ganze jetzt nochmal zusammen. Erinnerst du dich an den Satz am Anfang? Das ist halt deine Periode. Jetzt weißt du, was sich dahinter wirklich verstecken kann. Endometrio... Endometriose ist mehr als eine schwierige Periode. Es ist eine Erkrankung, bei der dein Immunsystem fehlplatziertes Gewebe einfach durchwinkt. Bei dem dein Darm mitentscheidet, wie viel Treibstoff dieses Gewebe überhaupt bekommt. Und die im Schnitt sieben bis zehn Jahre lang übersehen werden kann. Wissen ist Macht, genau hier. Je früher du die Anzeichen kennst, desto früher kannst du gezielt dir selber helfen. In der nächsten Folge geht es um ein Problem, das sich jahrelang tarnt. Deine Zellen hören auf, richtig auf Insulin zu reagieren. Und dein Blutbild verrät manchmal gar nichts davon. Ich zeige dir, warum du von außen schlank aussehen kannst und trotzdem mittendrin steckst. Was dein Bauch damit zu tun hat und welcher einzige Wert beim Arzt fast nie gemessen wird, obwohl er das ganze Jahre früher schon aufdecken könnte. Wir sprechen also über das Thema Insulinresistenz. Und ich verrate dir ein paar Handgriffe, die sofort Wirkung zeigen können. Also komm doch vorbei und hör wieder rein. Und bis dahin, pass gut auf dich auf und denk daran, dein Körper ist cleverer als du denkst. Das war Gesundheitswissen2go, medizinverständlich, knapp und klar. Wenn dir die Folge gefallen hat, lass mir gern ein Like da. Teil sie mit Menschen, die sie brauchen, denn Wissen darf weiterlaufen. Bleib neugierig, hör in dich rein, dein Körper will verstanden sein. Und bis zur nächsten Folge, pass gut auf dich auf und vergiss nicht, dein Körper ist cleverer als du denkst.