Warum Abnehmen für Frauen anders funktioniert
Hormone, Stoffwechsel & die Wahrheit hinter Diäten
04.01.2026 13 min
Zusammenfassung & Show Notes
Willkommen bei Gesundheitswissen to go – klar, verständlich, für dich!
Ich bin Julia Kaser, Heilpraktikerin, und in diesem Podcast erkläre ich dir medizinische Themen endlich so, dass sie Sinn machen. Wir sprechen hier über alles, was bei Ärzt:innen oft zu kompliziert oder gar nicht richtig erklärt wird – von Blutwerten und Fachbegriffen bis hin zu Darm, Hormonen, Psyche und Kinderwunsch. Denn wir alle haben ein Recht auf Wissen, Verständnis und echte Aufklärung über unseren Körper.
Ich bin Julia Kaser, Heilpraktikerin, und in diesem Podcast erkläre ich dir medizinische Themen endlich so, dass sie Sinn machen. Wir sprechen hier über alles, was bei Ärzt:innen oft zu kompliziert oder gar nicht richtig erklärt wird – von Blutwerten und Fachbegriffen bis hin zu Darm, Hormonen, Psyche und Kinderwunsch. Denn wir alle haben ein Recht auf Wissen, Verständnis und echte Aufklärung über unseren Körper.
Mein Ansatz: Ich ziehe die Fäden zusammen und schaue auf das Gesamtbild deiner Gesundheit – Beschwerden werden nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang erklärt.
So bekommst du komplexe Medizin klar, verständlich und praxisnah, mit Beispielen und Tipps, die du wirklich im Alltag nutzen kannst.
👉 Gesundheitswissen to go – dein Podcast, damit Gesundheit für dich endlich verständlich wird.
Hast du dich das auch schon gefragt?
Du isst weniger, bewegst dich mehr – und trotzdem zeigt die Waage kaum Veränderung?
Dann liegt das nicht an mangelnder Disziplin, sondern an deiner Biologie.
Du isst weniger, bewegst dich mehr – und trotzdem zeigt die Waage kaum Veränderung?
Dann liegt das nicht an mangelnder Disziplin, sondern an deiner Biologie.
In dieser Folge erfährst du, warum Abnehmen für Frauen grundlegend anders funktioniert als für Männer – hormonell, stoffwechselmäßig und evolutionär. Wir sprechen darüber, warum der weibliche Körper auf Diäten oft mit Stillstand reagiert, weshalb Hunger kein Willensproblem ist und welche Rolle Hormone wie Östrogen, Leptin, Ghrelin und Cortisol dabei spielen.
Du lernst:
- warum der weibliche Körper Fett anders speichert
- weshalb Diäten bei Frauen den Stoffwechsel bremsen können
- warum Stress und Schlafmangel das Abnehmen sabotieren
- wieso der Jo-Jo-Effekt kein persönliches Versagen ist
- was wirklich hilft, um mit deinem Körper statt gegen ihn zu arbeiten
Diese Episode nimmt Schuld, Druck und Selbstzweifel – und ersetzt sie durch Verständnis, Klarheit und einen neuen Blick auf deinen Körper.
Keine Verbote, keine Panikmache, keine schnellen Diätversprechen – sondern ehrliches Gesundheitswissen für Frauen.
Keine Verbote, keine Panikmache, keine schnellen Diätversprechen – sondern ehrliches Gesundheitswissen für Frauen.
🎧 Ideal für dich, wenn du:
- trotz Diäten nicht abnimmst
- hormonelle Ursachen verstehen willst
- dich vom ständigen Kalorienkampf lösen möchtest
- deinen Körper endlich unterstützen statt kontrollieren willst
👉 Hör rein und erfahre, warum dein Körper nicht kaputt ist – sondern klug.
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ℹ️ Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und Aufklärung. Er ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Fragen wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine Heilpraktikerin.
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Transkript
(Transkribiert von TurboScribe.ai. Upgrade auf Unbegrenzt, um diese Nachricht zu entfernen.) Vielleicht kennst du das, du bist weniger als
dein Partner, du bewegst dich mehr und trotzdem
tut sich auf der Waage nichts oder fast
nichts und dann kommt dieser Gedanke, das mache
ich falsch.
Die Antwort ist wahrscheinlich gar nichts, denn dein
Körper folgt ganz anderen Regeln als denen eines
Mannes und wenn du diese Regeln verstehst, ändert
sich alles, dein Blick auf dich selbst, deine
Erwartungen, dein Umgang mit deinem Körper.
Bleib also dran, denn es wird spannender, als
du denkst.
Gesundheitswissen to go, dein Podcast, wenn du medizinische
Themen endlich so verstehen willst, dass sie Sinn
machen.
Ich bin Julia Kasa, Heilpraktikerin und ich erkläre
dir alles, was für deine Gesundheit wichtig ist.
Von Darm und Hormonen über Zyklus, Kinderwunsch und
Wechsellehre bis hin zu Psyche, Stress und modernen
Krankheitsbildern.
Du bekommst hier komplexe Medizin einfach erklärt mit
klaren Beispielen und praktischen Tipps, die du sofort
im Alltag anwenden kannst.
So verstehst du deinen Körper besser und kannst
deine Gesundheit selbst in die Hand nehmen.
Also zurück ins Zentrum, zu dir, lass uns
starten.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge
von Gesundheitswissen to go und schön, dass du
wieder dabei bist.
Erstmal ein frohes neues Jahr von meiner Seite
und ich hoffe ihr seid gut und gesund
in 2026 angekommen.
Ich habe heute mal bewusst dieses Thema gewählt,
weil man ja bekanntlich Vorsätze hat, wie jedes
Jahr aufs Neue.
Zumindest hat man sie einen kurzen Zeitraum und
genau darüber möchte ich sprechen, weil einer der
ersten Vorsätze ist ja ganz oft Abnehmen.
Und heute sprechen wir über ein Thema, das
so viele Frauen betrifft und das gleichzeitig so
oft missverstanden wird.
Warum Abnehmen für Frauen anders funktioniert als für
Männer und ich meine damit nicht nur ein
bisschen anders, sondern wirklich grundlegend anders.
Wenn also eine Patientin zu mir in die
Praxis kommt und sagt, Julia ich esse wirklich
weniger als mein Mann, ich gehe joggen, ich
verzichte auf Süßes, ich mache alles richtig und
trotzdem passiert nichts, dann sehe ich hier keine
fehlende Disziplin.
Ich sehe auch keine Ausrede.
Ich sehe einen Körper, der genau das tut,
wofür er gemacht ist.
Schützen, speichern, überleben.
Denn der weibliche Körper ist kein defektes Männermodell.
Er folgt schlicht anderen biologischen Gesetzen.
Und genau die schauen wir uns heute an,
damit du endlich verstehst, warum dein Körper nicht
gegen dich arbeitet, sondern für dich.
Auch wenn sich das manchmal nicht so anfühlt.
Warum ist das überhaupt wichtig zu wissen?
Naja, weil Unwissenheit uns kaputt macht.
Weil viele Frauen jahrelang denken, sie seien einfach
nicht diszipliniert genug oder zu faul oder zu
schwach und dann machen sie Diät nach Diät
und werden trotzdem nicht leichter, sondern nur frustrierter.
Dabei hat das alles nichts mit Versagen zu
tun, sondern mit Hormonen, mit Evolution, mit Biologie.
Und wenn du das einmal verstanden hast, dann
kannst du aufhören, gegen deinen Körper zu kämpfen
und anfangen, mit ihm zu arbeiten.
Das ist nicht nur effektiver, das ist auch
weltenfreundlicher.
Lass uns mal zurückgehen.
Der weibliche Körper ist seit Jahrtausenden darauf programmiert,
Energie nicht leichtfertig herzugeben.
Und warum?
Weil Frauen schwanger werden können, weil sie stillen,
weil ihr Körper in der Lage sein muss,
ein neues Leben zu schaffen und zu ernähren,
auch wenn gerade mal keine Nahrung da ist.
Fett war also nie ein Fehler.
Er war Sicherheit und er war überleben.
Heute leben wir aber in einer Welt, in
der wir ständig zu essen haben.
Aber unser Körper weiß das nicht.
Für ihn fühlt sich jede Diät, jedes Kaloriendefizit,
jeder Tag mit zu wenig Essen immer noch
an wie, Achtung, Hungersnot.
Und was macht er dann?
Er schaltet auf Sparmodus, er senkt den Energieverbrauch,
er hält das Fett fest, er macht dich
hungrig.
Nicht aus Sturheit, sondern aus Schutz.
So, jetzt wird es konkret.
Wenn du weniger isst, passiert dem Körper einer
Frau etwas sehr entscheidendes.
Das Sättigungshormon Leptin fällt stark ab.
Gleichzeitig steigt das Hungerhormon Ghrelin an.
Das heißt, du fühlst dich nicht nur hungrig,
du bist es tatsächlich hormonell gesehen.
Und als wäre das nicht genug, senkt dein
Körper auch noch seinen Grundumsatz.
Das ist die Energie, die du im Ruhezustand
verbrauchst.
Also, selbst wenn du nichts tust, verbrennst du
weniger Kalorien als vorher.
Und das Ergebnis?
Du sitzt da, hast gerade gegessen und denkst,
warum bin ich jetzt schon wieder hungrig?
Und dann kommt die Schuld.
Ich habe einfach keine Willenskraft.
Aber das ist kein mentales Problem, das ist
Biochemie.
Und wusstest du, dass Männer das oft deutlich
geschwächter erleben?
Sie haben mehr Muskelmasse, verbrauchen dadurch selbst im
Ruhezustand mehr Energie und reagieren hormonell auch weniger
sensibel auf ein Kaloriendefizit.
Deshalb nehmen sie oft schneller ab.
Nicht, weil sie disziplinierter sind, sondern weil ihr
Körper anders reagiert.
Hier kommt noch ein Punkt, der vielen Frauen
nicht bewusst ist.
Wo du Fett speicherst, hat massive Auswirkungen darauf,
wie leicht oder wie schwer du es wieder
los wirst.
Frauen lagern Fett überwiegend unter der Haut ein,
am Po, am Oberschenkel, an den Hüften.
Dieses sogenannte subkutane Fett ist träge, gut geschützt
und es ist stoffwechselmäßig nicht besonders aktiv.
Das heißt, es verschwindet langsam.
Männer dagegen speichern Fett häufiger im Bauchraum, direkt
um die Organe herum.
Dieses viszerale Fett ist stoffwechselaktiv und es verschwindet
schneller, wenn weniger gegessen wird.
Und das erklärt auch, warum dein Partner nach
zwei Wochen ein bisschen weniger essen schon drei
Kilo leichter ist und du nach vier Wochen
diszipliniertem Verzicht gefühlt noch gar nichts siehst.
Nicht, weil du etwas falsch machst, sondern weil
dein Fett anders funktioniert.
Kommen wir zu einem der wichtigsten Spieler im
weiblichen Körper, dem Östrogen.
Östrogen sorgt dafür, dass dein Körper Energie effizient
speichert.
Er hält deinen Blutzucker stabil, schützt deine Knochen,
reguliert deinen Zyklus.
Im Alltag ist das ein Vorteil.
Beim Abnehmen kann es sich anfühlen wie ein
Bremsklotz.
Besonders spürbar wird das in der zweiten Zyklushälfte.
Da steigt das Progesteron, der Stoffwechsel verlangsamt sich
leicht, du hast vielleicht mehr Hunger, mehr Wassereinlagerung
und gefühlt tut sich auf der Waage überhaupt
nichts.
Und dann gibt es auch noch die Wechseljahren.
Wenn der Östrogenspiegel sinkt, reagiert dein Körper plötzlich
sensibler auf Insulin.
Er lagert Fett noch leichter ein und zwar
bevorzugt jetzt am Bauch.
Genau da, wo viele Frauen es am wenigsten
wollen.
Und dann noch ein Faktor, der oft unterschätzt
wird.
Das Thema Stress.
Schlechter Schlaf, mentaler Druck, das Gefühl nie genug
zu sein.
All das erhöht das Stresshormon Cortisol.
Und Cortisol ist ein Meister darin, Abnehmen schwer
zu machen.
Es steigert deinen Appetit, besonders auf schnelle Energie
wie Zucker oder Weißmehl.
Es fördert Fettansammlungen, vor allem am Bauch und
es baut Muskelmasse ab.
Und Muskelmasse ist nun mal ein Stoffwechselmotor.
Weniger Muskeln bedeuten weniger Energieverbrauch, selbst wenn du
einfach nur da sitzt.
Abnehmen wird dann nicht schwerer, weil du zu
schwach bist, sondern weil dein Körper in permanenter
Alarmbereitschaft steht.
Und jetzt kommt noch ein Klassiker, nämlich das
Thema Jojo-Effekt.
Nach jeder Diät merkt sich dein Körper.
Es war gefährlich, wir müssen das nächste Mal
schneller speichern.
Das ist der Grund, warum wiederholte Diäten den
Jojo-Effekt verstärken, besonders bei Frauen.
Der Körper lernt, Fett noch effizienter festzuhalten.
Er wird sozusagen immer, immer, immer besser darin,
vor dem nächsten Hungerwinter zu schützen.
Das ist also auch wieder keine Charakterschwäche.
Hier sind wir wieder beim Thema Biologie.
So, und jetzt fragst du dich vielleicht, okay
Julia, verstanden.
Aber was mache ich denn jetzt konkret?
Ich gebe dir hier bewusst keine Diätpläne, denn
jede Frau ist anders.
Aber ich gebe dir ein paar Prinzipien, die
dir helfen können, wenn du sie ernst nimmst.
Erstens, hör auf, gegen deinen Körper zu kämpfen.
Dein Körper ist nicht dein Feind.
Er ist eines der ältesten und klügsten Überlebenssysteme.
Und wenn du ihn ständig unter Druck setzt,
wird er sich wehren.
Vertrauen statt Kontrolle, das ist die Basis.
Zweitens, isst genug.
Ja, richtig gehört.
Chronisches Unteressen macht langfristig nicht dünner, sondern
stoffwechselmäßig träge.
Dein Körper braucht Energie, um Energie zu verbrennen.
Besonders Protein und gesunde Fette sind wichtig, auch
für deine Hormone.
Drittens, Krafttraining schlägt stundenlanges Cardio.
Muskeln sind dein bester Freund.
Sie verbrennen auch im Ruhezustand Energie.
Und sie geben deinem Körper das Signal, wir
brauchen die Muskeln, also behalte sie.
Das ist gerade beim Abnehmen entscheidend.
Du musst keine Bodybuilderin werden.
Zwei- oder dreimal die Woche gezieltes Krafttraining
reicht schon aus.
Viertens, schau nach deinem Schlaf und deinem Stresslevel.
Wenn du dauerhaft unter Stress stehst oder zu
wenig schläfst, kannst du noch so perfekt essen.
Dein Körper wird nicht loslassen.
Cortisol ist mächtiger als jede Diät.
Also, Schlaf ist kein Luxus und Entspannung ist
kein Zeichen von Schwäche.
Und fünftens, hol dir Unterstützung.
Wenn du das Gefühl hast, dass dein Körper
wirklich blockiert, dann kann es sein, dass mehr
dahinter steckt.
Eine Schilddrüsenunterfunktion, ein gestörter Darm, ein Nährstoffmangel, eine
Nebennierenschwäche.
In meiner Praxis können wir uns das auch
genau anschauen.
Individuell, ganzheitlich, ohne Schublade.
Denn manchmal braucht es eben keine neue Diät,
sondern erstmal Heilung.
Also, fassen wir das Ganze nochmal kurz zusammen.
Dein Körper ist nicht kaputt, er ist wachsam.
Und er braucht Vertrauen statt ständiger Kontrolle.
Abnehmen ist für Frauen hormonell, stoffwechselmäßig und evolutionär
ein völlig anderes Spiel als für Männer.
Und wenn du das einmal verstanden hast, kannst
du aufhören, dich selbst fertig zu machen und
anfangen, mit deinem Körper zu arbeiten und nicht
gegen ihn.
So, das war's für heute.
Ich hoffe, die Folge hat euch ein bisschen
die Augen geöffnet oder zumindest ein bisschen die
Last von den Schultern genommen.
Und in der nächsten Folge schauen wir hinter
die lautesten Ernährungsmythen unserer Zeit.
Wir nehmen die bekanntesten Ernährungsbösewichte wie Milchgluten, Zucker,
Kaffee und Alkohol unter die Lupe und klären,
warum machen sie manchen Menschen Probleme und warum
kommen andere völlig problemlos damit klar.
Keine Panikmache, keine Schwarz-Weiß-Urteile, sondern ehrliches
Gesundheitswissen, das dir hilft, deinen Körper besser zu
verstehen.
Und wenn du endlich Klarheit im Ernährungsdschungel willst,
freue ich mich, wenn du wieder dabei bist.
Und wenn dir diese Folge gefallen hat, dann
würde ich mich wirklich von Herzen freuen, wenn
du mich einfach deinen Freunden oder Bekannten weiterempfiehlst.
Das wäre eine riesige Unterstützung für mich.
Natürlich ist hier nicht immer alles perfekt.
Manchmal verspreche ich mich, manchmal hätte ich gerne
mehr Zeit oder noch mehr Details, aber ich
mache das hier mit vollem Herzblut und genau
deshalb bedeutet das mir unglaublich viel, wenn du
mir hilfst, dieses Wissen weiter in die Welt
zu tragen.
Ich glaube fest daran, je mehr Menschen verstehen,
wie genial und klug unser Körper ist, desto
besser können wir alle auf uns selbst aufpassen.
Und das brauchen wir heute mehr denn je.
Also danke, dass du zuhörst, danke, dass du
hier bist und danke, dass du Teil dieser
kleinen, wachsenden Community bist.
Und bis dahin, pass gut auf dich auf
und vergiss nicht, dein Körper ist cleverer als
du denkst.
Danke, dass du heute bei Gesundheitswissen2go wieder dabei
warst.
Hier bleibt es klar, verständlich und immer für
dich.
Wenn dir die Folge gefallen hat, abonniere den
Podcast und teile ihn mit jemandem, dem er
helfen könnte.
Denk daran, deine Gesundheit beginnt im Zentrum bei
dir.
Bis zur nächsten Folge.